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Bedürfnisanstalten-Benutzungsordnung

Wenn Führungskräfte merken, dass ihre Botschaft den Empfänger nicht wie gewünscht erreicht, schieben viele die Verantwortung auf ihr Gegenüber. Man selbst hat sich schließlich klar und deutlich ausgedrückt!

Vermutlich dachten die Verfasser des folgenden Textes genauso. Als hätte es den Kommunikationswissenschaftler Schulz von Thun und seine Verständlichmacher „einfach“ und „anregend“ nie gegeben. Zur allgemeinen Erheiterung deshalb hier der offizielle Aushang vor einem speziellen Örtchen an einem Münchener U-Bahnhof:

„Bedürfnisanstalten-Benutzungsordnung

  1. Die Bedürfnisanstalten und ihre Einrichtungen sind im Interesse der Sauberkeit und Hygiene stets reinlich zu halten.
  2. Der Aufenthalt ist nur zum Zwecke der Verrichtung der Notdurft gestattet. Bei darüber hinaus gehendem unberechtigtem Verweilen wird Strafantrag wegen Hausfriedensbruch gestellt.
  3. Sperrige Gegenstände, insbesondere Kinderwagen und Fahrräder sowie Tiere dürfen in die Bedürfnisanstalten nicht mitgenommen werden. Das Verbot gilt nicht für Krankenfahrstühle und Blindenhunde.“

Also, wer da nicht mit Freude seiner Notdurft nachgeht, dem kann auch nicht mehr geholfen werden ...