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Diabetes

Dass Stress unsere Muskeln verspannen und den Kopf schmerzen lässt, ist unbestritten. Ob allerdings unsere Gedanken und Emotionen auch für schwerere Krankheiten die Ursache sein können, wird heiß diskutiert. Dieses Thema stimmt mich immer wieder nachdenklich.

In meinen Führungsseminaren hatte ich binnen zweier Monate zwei Teilnehmer mit Diabetes-Erkrankung. Beide hatten sie vor mehreren Jahren eine substanzielle Verschlechterung ihrer beruflichen Situation erlebt, die sich seither auch nicht mehr gebessert hatte. Und beide hatten sie genau in dieser Zeit Diabetes bekommen. Reiner Zufall?

Was könnten hier die emotionalen und mentalen Ursachen sein? Mit dieser Frage hat sich die amerikanische Sachbuchautorin Louise Hay intensiv befasst. Sie schreibt, dass es bei Diabetes um eine „Sehnsucht nach dem, was gewesen sein könnte“ gehen würde, denn das Leben habe „nichts Süßes mehr“. Das scheint ja ins Schwarze zu treffen! Eine andere Einstellung zu sich und dem Leben zu finden, das könne unter Umständen ein Ausweg sein, so Hay.

Viele, die hören, dass eine Krankheit ihren Ursprung in der Psyche haben könnte, wehren sich mit Händen und Füßen gegen diese Möglichkeit. Was bei ihnen ankommt ist meist ein „Du bist an Deiner Krankheit ja selbst schuld“. Das ist – so formuliert – natürlich Unsinn.

Ich meine dazu: Für diejenigen Menschen, die es annehmen können, dass ihre Krankheit etwas mit ihrem Denken und Fühlen zu tun haben könnte, die haben einfach einen „Stellknopf“ mehr, an dem sie auch persönlich „drehen“ können, um ihre Heilungschancen zu erhöhen.

Und das halte ich auf jeden Fall mal für eine aussichtsreichere Herangehensweise, als sich einzig und allein auf den Körper verlassen zu können.

Hilfreicher Hinweis? Hanebüchener Humbug? Ich weiß es nicht. Und Sie? Was ist Ihre Erfahrung mit diesem Thema? Schreiben Sie mir doch – ich freue mich über jeden Bericht!