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Eleni

„Eleni“ ist ein Roman von Nicholas Gage, der das Elend und den Kampf ums Überleben seiner Familie im Griechenland der Bürgerkriegszeit schildert. Ein fesselndes und sehr bewegendes Buch, das ich vor kurzem abgeschlossen habe. Gleich hinterher kam „Die Schleife an Stalins Bart“ von Erika Riemann. Sie war wegen eines Mädchenstreiches ab ihrem 14. Lebensjahr für acht Jahre in kommunistischen Gefangenenlagern. Wahnsinn, was sie berichtet …

Abgesehen davon, dass solch autobiographische Berichte immer auf hervorragende Weise Wissenslücken in der Allgemein- und Geschichtsbildung schließen, ist mir beim Lesen doch vor allem eines durch den Kopf gegangen: Wie unglaublich gut es uns hier in diesem Land geht, seit Jahrzehnten. Und wie – im Vergleich – wirklich marginal die Probleme sind, die manche von uns in dieser wirtschaftlichen „Krisen"-Zeit durchzustehen haben.

Ich finde, wir haben sehr, sehr viel Grund, dankbar zu sein und dürfen solche Geschichten, die uns schmerzvolle Geschichte vor Augen halten, als Aufforderung verstehen, eine positive und konstruktive Welt verantwortlich mit zu gestalten.