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Fastenbrechen auf Malle

Neinnein, ich war Ostern nicht im Ballermann um meine Fastenzeit zu beenden. Viel schöner, es stand eine Woche Wandern in den Bergen auf dem Programm - zum ersten Mal seit 18 Jahren ohne den Kindern. Die waren lieber daheim geblieben.

Wären sie mitgekommen, hätten sie statt Schnee in der Großstadt, jeden Tag 12 Stunden Sonne in der Natur erleben können. War das herrlich und wohltuend, so viel draußen sein zu können, so viel grün zu sehen, sich so viel bewegen zu können und endlich mal wieder Zeit zu haben, die Denk-Maschine runterzufahren und den Akku aufzuladen.

Nicht viel schlauer geworden bin ich übrigens aus meiner Fasten-Erfahrung. Es war verblüffenderweise überhaupt kein Problem, meinen Mac für eine Stunde nicht einzuschalten und statt dessen spazieren zu gehen oder ein kleines Nickerchen zu machen. Aber danach - schwups - war die Kiste dann wie von selbst wieder eingeschaltet und lief an den meisten Abenden immer noch zu lange, um mir wirklich gut zu tun …

Das Entdecken, wie ich da flexibler werde, wird also noch weitergehen dürfen.