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Microsofts schöne neue Arbeitswelt

Toller Besuch bei Microsoft, wo ich mit den Familienunternehmern eingeladen war, mich zu neuen Formen der Arbeit schlau zu machen.

Technisch einfach cool sind natürlich die Flatscreens in jedem Besprechungsraum, die nicht nur 84 Zoll groß sind und 25.000 Euro kosten, sondern auch per Touch extrem intuitiv und vielseitig zu bedienen sind.

Was ich aber am relevantesten fand: Bei Microsoft gibt es für alle Mitarbeiter sowohl Vertrauensarbeitszeit, als auch Vertrauensarbeitsorte. Das heißt: Keiner ist verpflichtet, überhaupt noch in der neuen Firmenzentrale zu erscheinen. Absolut alle Meetings werden von vornherein als Skype-Meetings ausgeschrieben, sodass keiner extra darum bitten muss. Das hat zur Folge, dass es bei 1.900 Mitarbeitern auch nur noch 1.100 Arbeitsplätze vor Ort gibt.

Und es funktioniert offenbar. Wobei die Herausforderung bei den meisten ist, Grenzen zu ziehen, am Feierabend und am Wochenende. Die Zahl derer, die das System zur eigenen Freizeitoptimierung missbrauchen, scheint verschwindend gering.

Ach übrigens: Schätzen Sie mal, wie viele Telefone es dort in der Zentrale gibt. Genau eines! Und das nur, weil es aus feuerpolizeilichen Gründen gesetzlich vorgeschrieben ist.