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Der kleine Rüdiger bei der großen Bahn

Für Rüdiger Grube, CEO der Deutschen Bahn, arbeite ich (noch?) nicht. Aber er hat etwas mit vielen meiner Kunden aus dem Topmanagement gemein.

Kürzlich erzählte er nämlich im Bayerischen Rundfunk, dass seine Tante ihn – damals noch ein kleiner Steppke – einmal fragte, was er denn von Beruf werden wolle. Auf seine Antwort „Pilot!“ erntete er schallendes Gelächter. „Da brauchst Du doch Abitur! Das schaffst Du nie!“

Dieser Stachel, so Grube, drang tief ins Fleisch. Und dieser Schmerz war sein Motor für seinen zweiten Bildungsweg und eine Karriere, wie sie nur wenigen gelingt. Besonders bezeichnend: Noch heute spürt er die Wirkung diese Satzes, mit mittlerweile über 60 Jahren.

Doch damit ist Grube nicht allein, vielmehr ist das ein Klassiker: Äußerst erfolgreich sein, es bis ganz nach oben schaffen – und als Motor dorthin ein permanentes inneres Getriebensein verspüren.

Das geradezu tragische daran beschreibt Grube selbst: es hört nämlich nicht auf, das Getriebensein. Selbst wenn man es bis nach ganz oben geschafft hat, gibt es immer noch ein Höher und Weiter, und sei es bei den einschlägigen Erfolgskennzahlen.

Wer diese Muster von sich selbst gut kennt und wer sie darüber hinaus auch noch hinter sich lassen und deshalb entspannter durchs Leben gehen möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei mir zu melden.