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Großer Lohn für einen großen Kampf

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Das war eine außergewöhnliche Situation: Drei Tage Training für Führungskräfte zum Thema „Konflikte“, mit dem Geschäftsführer und seiner zweiten Ebene als Teilnehmern. Im Haus gibt es große Probleme - und das bei einer Unternehmenskultur, die seit Jahrzehnten von Rücksichtnahme und Verständnis gekennzeichnet ist. „Konfliktfreudig“ geht anders …

Zwei Tage kämpfte eine Teilnehmerin mit sich, ob sie das Kernproblem ansprechen soll oder nicht. Besser: ob sie es schafft, ihre Angst zu überwinden es anzusprechen, schließlich richtete sich ihre Kritik doch direkt an den anwesenden Geschäftsführer.

Am Beginn des dritten Tages war es so weit, der nötige Mut war beisammen, und in klaren Worten machte sie ihrem Ärger, Unverständnis, Zweifeln und Sorgen, Luft. Großartig die Reaktion des Geschäftsführers: weder entrüstetes Zurückweisen, noch beleidigtes Sich-Zurückziehen. Stattdessen sogar der Wunsch, auch von den anderen Teilnehmern deren Meinung zur Sache hören zu wollen.

Am Ende des Tages waren alle glücklich, stolz und erleichtert. Endlich war die Katze aus dem Sack. Das Thema war besprechbar geworden. Und einmal mehr hatten damit alle gewonnen: die Menschen und das Unternehmen.