zurück zur Übersicht

Im leeren Venedig

Montag bis Mittwoch hatte ich noch drei ganz normale Bürotage. Donnerstagmorgen, dem Nachtzug sei Dank, nahm ich mein Frühstück dann in Venedig zu mir.

Zwar ist Venedig nicht mehr „leer“, die Touristen kehren langsam zurück. Aber verglichen mit dem Horror, den man dort vor Corona jeden Tag erleben konnte, ist es einfach paradiesisch. Und so hatte ich mit meiner Frau und meinem Sohn dort drei erholsame Tage. Viel, viel laufen durch die verwinkelten Gassen. Gefühlte eintausend Brücken, die wir überquert haben. Immer wieder aufs Vaporetto, die dortigen Schiff-„Busse“ gesprungen. Am Lido im Meer gebadet und natürlich jeden Tag sehr lecker gegessen. Die Zeit verging wie im Flug; uns war nie langweilig.

Und dann ging’s wieder heim. Abendessen noch in Venedig, wo die Italiener sich auf eine lange Nacht einstimmten. Und Sonntagmorgen um 8 Uhr gab’s dann den Morgenkaffee schon wieder auf der heimischen Dachterrasse.

„Sollte man eigentlich“ öfter machen, sowas Schönes ;)