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Schreiner oder Führungkräftecoach?

Hätte ich nicht besser Schreiner werden sollen?

Jedenfalls beneide ich die manchmal, arbeiten sie doch einige Tage oder Wochen an einem Werkstück und wenn sie es für die eigene Wohnung geschreinert haben, können sie sich 50 Jahre lang jeden Tag daran erfreuen und sehen, was sie Tolles geschaffen haben!

Und bei mir? Das Seminar ist vorbei, die Kunden sind raus – und das Einzige was mir bleibt, ist die Erinnerung an besondere Momente und Begegnungen. Nichts zum Ansehen, nichts zum Anfassen, und irgendwann sind dann auch diese Erinnerungen weg …

… bis plötzlich, 17 Jahre nach dem Seminar, ein Teilnehmer sich die Mühe macht und mir eine E-Mail schreibt. In diesen Momenten weiß ich, dass ich doch kein Schreiner sein will:

Lieber Johannes,
Mitte der Zweitausender Jahre hatte ich die Freude, dich auf einigen Seminaren kennen zu lernen. Besonders tief in Erinnerung geblieben ist mir ein Seminar unter dem Titel: „Wo stehe ich? Wo will ich hin?“ in Bonn. Für mich als damals Mitte 20-jähriger war es eine unglaubliche Erfahrung für meine damaligen Verhältnisse so tief an und in mir zu arbeiten.

Meine damalige Kernerkenntnis durch Dich war: egal wie hoch die Menschen auf der Karriereleiter stehen, sie kochen alle nur mit Wasser und haben alle die gleichen Sorgen und Ängste - hab keine falsche Scheu vor großen Menschen und großen Aufgaben, sondern gehe offen und geradlinig nach vorne.

Dieser Tage ist mir einmal mehr klar geworden, dass diese Erkenntnis aus Deinem Seminar für mein weiteres Leben ein wirklicher Magic Moment war.

Ich möchte mich daher von ganzem Herzen für das bedanken, was Du damals aus mir heraus geholt hast. Ich stehe heute sehr erfolgreich und zufrieden im beruflichen Leben und dein Seminar war eine richtige Weiche für meinen Weg.

Herzliche Grüße

Wow! Danke, lieber jung gebliebener Kunde, für dieses Feedback! Es freut und ehrt mich, einen „Magic Moment“ in Deinem Leben angestoßen zu haben!