Der Sand im Getriebe hat einen Namen

Schwarzseher im Führungsteam sind kein lästiger Umstand.

In vielen Führungsteams läuft das Thema seit Jahren mit: Einer redet alles klein, erklärt Veränderungen für sinnlos und weiß schon vorher, weshalb das Ganze scheitern wird. Die anderen verdrehen innerlich die Augen, denken „Er nervt, aber so ist er halt…“ – und machen weiter.

Richtig ist: So teuer ist er halt.

Denn dauerhafte Schwarzseherei kostet nicht nur Kraft, Mut und Geschwindigkeit. Sie kostet auch Geld. Entscheidungen ziehen sich. Verantwortung wird vermieden. Gute Leute verlieren die Lust und ziehen sich innerlich zurück. Projekte starten halbherzig oder viel zu spät.

Drei Dinge haben sich nach meiner Erfahrung in der Praxis bewährt:

– Sehr klares persönliches Feedback geben. Nicht geschniegelt, sondern geradeheraus: „Du ziehst mich runter – und das Team gleich mit.“

– Den Unterschied benennen zwischen sinnvoller Kritik und pauschaler Negativität

– Konsequenzen ziehen, wenn sich trotz Gesprächen nichts verändert. Eine Trennung ist auf lange Sicht billiger (!) als weitermachen wie bisher.

Führung heißt mehr denn je, die emotionale Qualität eines Teams zu schützen.

Eine ausführliche Anleitung, wie Sie in 4 Schritten die Fluchttüren, die diese Menschen nutzen, schließen können, finden Sie in meinem Buch ab Seite 50.

Welche Erfahrungen habt ihr mit solchen Dauer-Skeptikern gemacht? Schreibt mir gerne hier

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