Du weißt längst genug

Der Kopf rechnet. Der Bauch warnt. Wie soll man als Geschäftsführer jetzt entscheiden?

Das ist die unbequeme Wahrheit unternehmerischer Entscheidungen.

Irgendwann liegen die Zahlen auf dem Tisch.

Die Chancen sind benannt. Die Risiken auch.

Und trotzdem bleibt die Frage:

Tue ich es – oder tue ich es nicht?

Natürlich kannst Du noch eine Analyse beauftragen. Noch eine Excel-Datei bauen. Noch einmal mit dem Steuerberater, dem Beirat oder Deinem Geschäftspartner sprechen.

Manchmal ist das auch notwendig.

Oft aber fehlen schon lange keine Informationen mehr. Was fehlt, ist die Bereitschaft, den Preis der Entscheidung zu tragen.

Denn jede echte unternehmerische Entscheidung kostet etwas:

Geld.

Sicherheit.

Zustimmung.

Eine lieb gewonnene Möglichkeit.

Manchmal auch einen Menschen.

Solange Du nach einer Lösung suchst, bei der Du nichts riskierst und auf nichts verzichten musst, wirst Du zwischen den Möglichkeiten hängen bleiben.

Der Kopf liefert Dir Argumente.

Der Bauch meldet Erfahrungen aus Deiner Vergangenheit, und zugleich Hoffnungen und Befürchtungen, die Zukunft betreffend.

Aber entscheiden heißt: Verantwortung übernehmen. Obwohl nicht alles sicher ist.

Die innere Ruhe entsteht deshalb nicht, wenn endlich jedes Risiko verschwunden ist.

Sie entsteht, wenn Du weißt, welchen Preis Du zu tragen bereit bist.

Welche Entscheidung schiebst Du gerade nicht wegen fehlender Fakten auf – sondern weil Du ihren Preis noch nicht akzeptiert hast?

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