Nur die Frisur ist gleich geblieben

Wenn ich den jungen Mann auf dem Foto sehe, wie er an seinem Hochzeitstag vor 30 Jahren die Hand seiner frisch angetrauten Frau hält, da erkenne ich sofort etwas, das sich in all den Jahren absolut nicht verändert hat: seine Frisur!

Und ich bin stolz sagen zu können, dass sich seit 2025 auch meine Figur der damaligen zumindest wieder angenähert hat.

Was sich aber sehr verändert hat, ist die Beziehung zu meiner Frau.

30 gemeinsame Jahre, zwei Kinder, die wir eine Weile lang ins Leben hinein begleiten durften, berufliches Vorankommen und Rückschläge, Geburten und Todesfälle, Hochzeiten und Scheidungen …

All das gemeinsam zu erleben und zu durchleben und uns immer wieder mit all dem auseinanderzusetzen, das hat unsere Beziehung tatsächlich unfassbar vertieft und fest verwurzelt. So etwas konnte der junge Mann auf dem Bild vor 30 Jahren überhaupt noch nicht erlebt haben.

Das braucht Zeit, zum einen. Es braucht vor allen Dingen aber auch die ständige Investition in die Beziehung zum Gegenüber.

Das miteinander reden, sich zuhören, Verständnis füreinander entwickeln (gerade, wenn es erst einmal komplett gefehlt hat), dieses immer wieder neue Suchen nach dem Gemeinsamen, nach dem Gedanken oder der Lösung, dem beide sich mit Überzeugung anschließen können (und der deshalb tragfähig ist) – all das meine ich.

Zeit und Zuwendung also.

Sie klären die Beziehung.

Und meist stärken sie sie auch.

Spoiler: Wir sind hier ja auf meinem Businessblog. Aber das hier ist rein privat. Es hat mit Führungskräften und deren Beziehung zu ihren Mitarbeitern rein gar nichts zu tun!

INTERESSE
AN EINEM
EINZEL
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