Verbindungen im Führungsteam gehen nicht plötzlich verloren, sondern so leise, dass es lange niemand wirklich bemerkt.
Ich hole die Post aus dem Briefkasten, sehe einen Umschlag mit meinem Namen und denke im ersten Moment nur: Hä?
Dann wird mir klar: Diesen Brief habe ich selbst vor Monaten geschrieben, persönlich adressiert, und jetzt steht darauf: Unzustellbar. Keine Verbindung.
Genau diese Art von Irritation kenne ich auch aus Führungsteams, in denen nach außen alles noch normal wirkt, weil man sich trifft, redet, abstimmt und gemeinsam auf die Themen schaut.
Und doch ist die eigentliche Verbindung manchmal längst nicht mehr da, obwohl alle weiter miteinander arbeiten und so tun, als käme noch alles beim anderen an.
Bis irgendwann etwas zurückkommt. Ein Rückzug. Ein schiefer Unterton. Ein Missverständnis. Oder diese Erschöpfung im Raum, die jeder spürt und keiner ausspricht.
Mich beschäftigt daran vor allem, wie lange ein solcher Kontaktverlust unbemerkt bleiben kann, obwohl die Signale oft schon da sind.
Wenn Du in Deinem Führungsteam ahnst, dass etwas nicht mehr wirklich ankommt, das Dir wichtig ist – dann sollten wir sprechen. Wer kennt solche Momente auch?