Die Frage, die sich niemand laut stellen will

Du funktionierst, aber du lebst nicht mehr.

Kennst du diesen Unterschied schon viel zu gut?

Du stellst den Wecker, stehst auf, bist im Büro oder im Call.

Du entscheidest, organisierst, unterschreibst.

Der Kalender ist voll, das Konto stimmt, das Unternehmen läuft.

Und trotzdem merkst du: innen ist es still geworden.

Nicht friedlich, sondern leer.

So erlebe ich viele Geschäftsführer und Unternehmer.

Nach außen stark und belastbar.

Aber im Gespräch mit mir sagen sie dann Sätze wie:

„Ich merke, es macht mich kaputt.“

Doch auch im Coaching ruft dann ihr Kopf sofort:

„Reiß dich zusammen! Das geht schon! Noch ein Jahr! Noch ein Projekt!“

Verantwortung, Verträge, Familie, Mitarbeiter!

Das Herz aber, das sagt etwas ganz anderes.

Es sagt nicht gleich: „Schmeiß alles hin.“

Es fragt eher, hat Zweifel: „Stimmt das noch für mich? So, wie ich arbeite? So, wie ich lebe?“

Diese Stimme ist erfahrungsgemäß leise. Aber zugleich sehr klar.

Die Wahrheit ist:

Wir Menschen haben oft mehr Angst vor einer ehrlichen Entscheidung

als vor dem langsamen Ausbrennen.

Weiter funktionieren fühlt sich sicher an.

Bis es das nicht mehr ist.

Dann sitzen wir zusammen im Coachingraum und plötzlich kommen Fragen hoch wie:

„Was will ich wirklich (!) noch tragen – und was nicht mehr?“

„Womit darf ich aufhören, ohne mich dabei selbst aufzugeben?“

Und manchmal auch:

„Darf ich überhaupt etwas loslassen? Darf ich auch mal schwach wirken?“

Ich sehe dann, wie aus Pflicht wieder ein bisschen Freiheit wird.

Wenn jemand zum ersten Mal sagt:

„Ich will lernen, anders zu arbeiten. Sonst verliere ich mich.“

Ab da beginnt etwas Neues. Nicht im Unternehmen. Im Menschen.

Mich interessiert:

Wo spürst du bei dir selbst den Punkt,

an dem reines Funktionieren aufhört und echtes Leben beginnt?

Schreib es mir gerne hier

 

Bildquelle: ChatGPT

INTERESSE
AN EINEM
EINZEL
COACHING

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