Ihr Führungsteam ist nicht zu passiv – es wurde so erzogen

Viele Unternehmer jammern darüber,
dass ihre Führungskräfte zu wenig unternehmerisch denken.

Die ehrliche Frage wäre:

Warum sollten sie?

Götz Werner, Gründer von dm-drogerie markt, hat dazu einmal eine herrliche Geschichte erzählt.

In den Anfangsjahren genoss er es, bei jedem Problem im Mittelpunkt zu stehen.
Jede Filiale. Jede Frage. Jede Entscheidung. Alles lief über ihn.

Bis das Unternehmen so groß wurde, dass dieses Modell nicht mehr funktionierte.

Also änderte er seinen Führungsstil radikal: Er hörte auf, Antworten zu geben. Stattdessen stellte er Fragen. So lange, bis seine Leute selbst auf Lösungen kamen.

Seine Beobachtung war köstlich:

Plötzlich merkten die Mitarbeitenden, dass den Chef zu fragen anstrengender geworden war, als das Problem gleich selbst zu lösen.

Und genau dort beginnt Unternehmertum.

Nicht, wenn Mitarbeiter ein Seminar besuchen oder auf PowerPoint „Ownership“ steht. Sondern dann, wenn Menschen verstehen:

Ich bin nicht dafür da, Probleme nach oben zu melden.
Ich bin dafür da, sie selbst zu lösen.

Und jetzt die unbequeme Wahrheit:

Solange bei jeder wichtigen Frage am Ende doch wieder Ihr Telefon klingelt…
bauen Sie keine Unternehmer auf.

Sie bauen Abhängigkeit.

Wie oft löst Ihr Führungsteam heute Probleme – ohne Sie?

INTERESSE
AN EINEM
EINZEL
COACHING

Ähnliche Artikel
Ein Unternehmer, der seine Schwächen offen ausspricht
Was im Topmanagement oft unausgesprochen bleibt
Wie Vorbilder tatsächlich entstehen

Ihr Führungsteam ist nicht zu passiv – es wurde so erzogen