Wenn Anerkennung plötzlich persönlich wird

Du bist mein Vorbild fürs Alter, sagte mir der Kollege.

Danke für die Blumen, kann ich da nur antworten.

Besuch aus der Schweiz, von meinem geschätzten Beraterkollegen Martin Kaegi. Es geht um Kinder, Ehefrauen, Schwankungsbreiten auf der Waage, andere Kaegis (Grüße an Heinz), die Berge und natürlich das Business. 

Dass ich Martins Vorbild bei meinen Posts bin, so regelmäßig!, so gut zu lesen!, so relevant! – hat mich gefreut, vor allen Dingen aber überrascht. Schön zu hören 🙂

Aber … dass ich sein Vorbild bin für die Zeit, wenn er – heute selbst ein Mittvierziger – mal die 60 überschritten hat … das war für mich eines der größten Komplimente, die ich in den letzten Monaten erhalten habe. 

Nein, ich war überhaupt nicht beleidigt, mit „Alter“ in Verbindung gebracht zu werden. Ich bin 61. Und mehr gibt es dazu nicht zu sagen. 

Als ich Anfang 30 war, sagte jemand zu mir: Johannes, Du wirst nicht alt. Was sie damit meinte: So wie du tickst, willst Du immer noch was dazulernen. Und genau das ist das nämlich Gegenteil von Älterwerden. 

Hey – und 30 Jahre später bekomme ich nun die Bestätigung, dass sie wohl recht hatte. Freue mich riesig darüber.

Danke Dir, lieber Martin, für Dein spontanes, ungefragtes und gerade deswegen so wertvolles Feedback! Bis zum nächsten Mal in M oder ZH!

Welches Komplement hat euch in letzter Zeit so gefreut oder überrascht? Schreib es mir gerne hier

INTERESSE
AN EINEM
EINZEL
COACHING

Ähnliche Artikel
Mein persönlicher Rückblick
Wenn Veränderung nicht aus dem Kopf kommt – sondern aus dem Körper

Wenn Anerkennung plötzlich persönlich wird